M2M / IoT in der Industrie

Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) mit Sensoren in der Gebäudetechnik

Überwachung der Warmwasserbereitung zur Vermeidung von Legionellen

Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) leistet auch in der Gebäudeautomation gute Dienste – zum Beispiel zur Vermeidung von Legionellen in Warmwassersystemen. Dazu erfassen Sensoren permanent die Vor- und Rücklauftemperatur des Systems und senden die Messwerte via Sigfox oder WMBUS an unser MC100 Terminal als „Sammelpunkt". Vom Terminal aus gelangen sie – je nach Standort – per LAN oder LTE zum Firmenserver bzw. in die Cloud. So können Facility-Manager oder Anlagenbetreiber schnell erkennen, wenn es Probleme mit einer Anlage gibt. Bei Betriebsabweichungen ist zudem der direkte Versand von Alarmen möglich.

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Akkubetriebene Funk-Sensoren für die leichte Installation

Die zur Temperaturerfassung geeigneten Funk-Sensoren lassen sich leicht installieren. Ihre Fühler werden einfach am Rohr angelegt. Ein Verkabeln ist nicht erforderlich, denn dank Akkubetrieb ist die Stromversorgung über fünf Jahre hinweg gesichert. Durch die einfache Handhabung und die schnelle Installation der drahtlosen Sensoren sind die Kosten deutlich geringer als bei kabelgebundenen Sensoren.

Mehrfachnutzen bei der Fernüberwachung möglich

Die beschriebene Daten-Infrastruktur kann auch für andere Zwecke verwendet werden, denn das MC100 Terminal nimmt die Daten verschiedenen Sensortypen entgegen. Dies können beispielweise Sensoren zur Erfassung der Luftfeuchte, des CO2-Gehalts oder anderer Werte sein. So lässt sich parallel mit der Warmwassererzeugung zum Beispiel auch die Luftqualität per Fernüberwachung kontrollieren.

 

 

 

 

Condition Monitoring

Unter Condition Monitoring versteht man die kontinuierliche Zustandsüberwachung von Geräten, Maschinen und Anlagen. Dazu werden physikalische Größen wie Temperatur, Druck oder Füllstand regelmäßig von Sensoren gemessen und die Daten gesammelt, analysiert und ausgewertet. Das Condition Monitoring hilft, Veränderungen in Prozessen schneller zu bemerken und zum Beispiel die Maschineninstandhaltung besser zu koordinieren. Außerdem lassen sich Fehler durch die Fernüberwachung oft so frühzeitig erkennen, dass Reparaturen rechtzeitig geplant und Maschinen- oder Anlagenausfälle vermieden werden können.

Darum sind Legionellen zu vermeiden

Legionellen können Krankheiten wie die Legionärskrankheit – eine gefährliche Lungenkrankheit – auslösen. Sie fühlen sich bei ca. 30 °C bis 50 °C besonders wohl und vermehren sich bei diesen Temperaturen am ehesten. Dies wird begünstigt, wenn das Wasser längere Zeit im System steht. Um dem entgegenzuwirken, wird empfohlen, am Ausgang des Warmwasserbereiters eine Temperatur von mindestens 60 °C und an der Zapfstelle von 55 °C zu erreichen.